Archiv für Januar 2015

AFD-Parteitag in Bremen



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Prozess: Steffmann-Besetzung Oldenburg (Nds)

Amtsgericht Oldenburg (Elisabethstraße), Saal 3
Dienstag, 27.01.2015
Treffen: 8.00 Uhr, Prozessbeginn 8.15 Uhr
- Bringt Stullen mit, denn danach gehts Frühstücken -
(für Heißgetränke ist gesorgt)

Das alte Haus Friedensbruch – ein himmelblauer Fake
Räumung – Am 18.09.2013 nutzte der damalige Noch-Eigentümer Peter Thomas die Gelegenheit eines Prozesses gegen einen Förderverein vor dem Amtsgericht, um das Haus am Theaterwall nach fast 2 1/2 Jahren illegal räumen zu lassen. Da mangels Räumungstitel eine legale Räumung nicht möglich war, beauftragte Peter Thomas ein Abrißunternehmen. Die Firma Voßmann brach in das Haus ein, vertrieb mit Gewaltandrohungen den einzig anwesenden Bewohner und begann, die Habseligkeit der Bewohner und Nutzer_innen zur Mülldeponie abzufahren. Obwohl schnell viele Unterstützer_innen vor Ort waren (die entgegen der Einschätzung von Peter Thomas nicht im Amtsgericht saßen),konnte eine Räumung durch die extrem aggressiv auftretenden Bauarbeiter nicht mehr verhindert werden. Denn diese zerstörten gezielt Teile des Hauses, um eine weitere Nutzung unmöglich zu machen. So rissen sie die Fußböden heraus und zerschlugen die Toilette.
Damit war die letzte Bedingung des Kaufvertrages erfüllt und das Haus Friedensbruch ging auf Lambert Lockmann über.

Heute – Schon während der Räumung betonte der cholerisch vor dem Haus herumschreiende Peter Thomas immer wieder, dass der neue Eigentümer schon einen Mieter habe, und versuchte sich dadurch dem Vorwurf zu entziehen, dass er durch die Räumung Wohnraum zerstören würde. Tatsächlich hat sich Lambert Lockmann nicht lumpen lassen und das Haus luxussaniert. Dass das Vorhaben, das Haus als Wohnraum zu vermieten, eine Lüge war, ist natürlich keine Überraschung.
Als „Prestigeobjekt“ des Immobilienmaklers fristete es fortan als Ausstellungsraum für Designermöbel überwiegend ungenutzt sein Dasein. Auf seiner Seite bewirbt Lockmann es als „Beispiel für stilvolles Wohnen“. Absurder und trauriger geht es eigentlich nicht mehr. Ein Anschauungsobjekt, das für theoretischen Wohnraum wirbt, der nicht bewohnt werden darf – und den sich sowieso kein Mensch leisten könnte.
Zudem wird das Haus seit einiger Zeit von der „Designers House GmbH“ (Herbartstr. 1) als „Das blaue Haus“ vermarktet. Dieses kann mensch zu horrenden Summen für Feiern mieten oder eines der zwei Gästezimmer buchen. Der im Internet ausgestellte Buchungskalender zeigt die rege Nutzung des Hauses. Von Anfang 2015 bis Mitte 2016 ist noch jeder Termin zu haben. Für 280,- € den Abend können wir dort also unsere Kneipe wieder aufmachen.

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