NACHTRÄGLICHER BEIPACKZETTEL (R)OHRPOST #12

BEIPACKZETTEL
Review und Vorwurf eines norddeutschen Polit-Fanzines:
Torben hatte für diese Ausgabe beabsichtigt, einen Artikel über Inklusion innerhalb der Schulen zu schreiben, hat während der Recherche jedoch festgestellt, dass es sehr aufwändig ist, konkrete, „reale“ Infos zu bekommen.
Des Weiteren hatte Torben die Idee, das Thema „Punk und Alkoholkonsum“ zu erarbeiten, hat es aber nicht geschafft, doch zum Teil werden den InterviewpartnerInnen in diesem Heft diesbezüglich Fragen gestellt. Torben verzichtet in dieser Ausgabe auf seine lustigen Konzertberichte, weil seit der letzten Ausgabe einfach zu viele Konzerte/Veranstaltungen besucht wurden. Dennoch kommt Torben nicht umher, um einige Anekdoten niederzuschreiben oder seinen Unmut freien Lauf zu lassen, etwa, wenn er seine Erlebnisse im Umgang mit der Security (sic!) und dem Thekenpersonal im Lagerhaus Bremen schildert.
Maren berichtet von Alltagsrassismen in der Bäckerei und von Diskriminierung im Arzt-Patienten-Verhältnis. Nach einigen Infos beantwortet Martin von HIRNSÄULE in Etappen Fragen zu Musik und Texte. Martin muss das Interview aus persönlichen Gründen immer wieder abbrechen und antwortet zeitverzögert, wodurch manchmal auch die Aktualität leidet. Dann folgt ein 1:1 übernommenes Review von Elmar Vieregge (Endstation Rechts) zu Kein „Soldat wie andere auch“ – zur Biografie des KZ-Kommandanten und SS-Divisionskommandeurs Theodor Eicke, ohne dass Torben/Maren hier die Quelle nennen. Das finde ich ganz schön dreist. Vor allem erkennt mensch hier an der korrekten Rechtschreibung und dem  Schreibstil, dass Maren und Torben nicht für diesen Artikel verantwortlich sind. Gleiches gilt auch für die Vorstellung von Armin Pfhal-Traughber zu „Der antisemitische Sprachgebrauch der Gegenwart“ (Quelle ebenfalls Endstation Rechts), die Torben/Maren erneut 1:1 aus dem Internet übernehmen. Warum wird das Buch nicht selbst gelesen und rezensiert? Dafür ist ein Fanzine doch auch da?! Wenn die Infos einfach per cut&paste übernommen werden, dann ist das Vorwurf, wofür sich Maren und Torben zu erklären haben. Es verwundert mich nicht, dass es einen weiteren Artikel gibt, der dreist geklaut wurde: „Das kann kein Meer mehr schlucken: Unsere Ozeane versinken im Plastikmüll“ ist von WWF übernommen, ohne dass Torben und Maren auch hier die Quelle und die verantwortliche Autorin (Stephanie Probst) nennen. Dabei ist es sehr auffällig wie sich der Torbens und Marens Schreibstil und die Rechtschreibung bei ihren eigenen „Sachen“ gegenüber den geklauten Artikeln unterscheidet. Des Weiteren übernehmen beide in weiten Teilen den Wikipedia -Eintrag zu PUSSY RIOT, samt unterstrichenen Links zu bestimmten Wörtern. Ich bin fassungslos. auch darüber, dass Torben und Maren sich noch nicht mal die Mühe machen, die Artikel umzuschreiben oder recherchieren und aus verschiedenen Quellen einen eigenständigen Artikel schreiben.
Gesamteindruck:
Ich kann hierüber nur den Kopf schütteln. Schade, echt schade. Wenn Torben und Maren schon so lange brauchen, um eine neue Ausgabe zu erarbeiten, dann aber bitte mit eigenverantwortlichen Artikeln. Die wenigen, die hier übrig bleiben, hätten mit Sicherheit keine neue Ausgabe gerechtfertigt . Insofern werden die Seiten mit Infos und geklauten Artikeln aufgefüllt. Der Sinn eines Fanzine besteht meiner Meinung nach darin, seine eigenen Gedanken zu verschriftlichen und für die Erarbeitung von Artikeln verschiedene Quellen zu nutzen, um hieraus einen eigenen Artikel zu verfassen, nicht aber, um fremde Artikel ohne Angaben der Quellen einfach 1:1 zu übernehmen. Torben/Maren werben ja auch im Untertitel zum Fanzine („Gedanken, Meinungen und Spaß an der Freud“) mit einem Leitziel, dass mit dieser Ausgabe absolut nicht erfüllt wird. Dabei gäbe es doch gute Ansätze (Inklusion, Alkoholkonsum), die Torben leider verworfen hat. Dafür hätte ich dann aber gerne noch etwas länger auf eine neue (R)OHRPOST-Ausgabe gewartet.
Stellungsnahme (R)Ohrpost-Fanzine
Der im (R)Ohrpost stehende Artikel über den „Müll in unseren Meeren“, stammt wie behauptet zum Teil von der WWF Homepage bzw. von Stephanie Probst. Allerdings nur zum Teil, da weitere wichtige Informationen von anderen Fachkundigen Homepages von mir übernommen worden sind. Ich hätte es durch eine Einleitung deutlicher kennzeichnen sollen. Dieses habe ich nicht getan. Da unter dem im Fanzine veröffentlichten Artikel nicht mein Name, sondern die direkten Links derer Homepages als „Quelle“ genannt sind, von denen ich die genannten Textbausteine entnommen habe, bin ich davon ausgegangen das die Situation klar ist., das ich diesen Artikel auch nicht verfasst habe.
Ich/Wir haben definitiv nicht versucht irgendetwas fremdes bewusst für unser eigenes auszugeben! Ich hätte natürlich die ganzen Informationen neu bewerten und in eigenen neuen Worten und Sätzen wiedergeben können. Allerdings fehlt mir dafür zwischen Beruf, Familie sowie Privatleben schlichtweg die Zeit. Daher war und ist es mir, in dieser Form, wichtig gewesen, dieses Thema im Heft mit unterzubringen. Ich schreibe keine Doktorarbeiten sondern veröffentliche ein kleines popeliges non profit Punkrockfanzine in ca. 200ter Auflage. Dabei versuche ich Menschen in meinen Umfeld etwas Freude zu bereiten und ein ein paar kleine Denkanstöße zu geben. Wer dabei an meiner Grammatik stört, braucht es nicht zu lesen. Allerdings bedeutet ein Zusammenleben von Menschen meiner Meinung, den jeweiligen so zu nehmen und akzeptieren, wie er ist. Dabei sollten geistige & körperliche Einschränkungen etc. keine Rolle spielen.
Kritik ist wichtig und sollte von jeder/jedem, ob berechtigt oder nicht, reflektiert werden. Nur so kann eine eigene Weiterentwicklung und evtl. Änderung stattfinden. Allerdings sollte es dabei nicht von statten gehen, das Menschen ohne die Möglichkeit sich vorher zu erklären, öffentlich an den Pranger gestellt werden. Daher liegt es, meiner Meinung nach, bei einer Rezension immer an der Wortwahl und Formulierung! Sei es drum, es wurde und wird niemals von unserer Seite versucht zu täuschen und jede/r die/der uns persönlich kennt sollte dieses eigentlich wissen…soviel Vertrauen hatte ich schon erwartet! Turbotorben

Stellungnahme von Maren:


Mir wird wie in dem Review, welches ihr oben im Text nachlesen könnt, von Fred vom Underdog-Fanzine vorgeworfen den Text von Elmar Vieregge 1:1 von seiner Buchbesprechung über das Buch mit dem Titel Kein „Soldat wie andere auch“ – zur Biografie des KZ-Kommandanten und SS-Divisionskommandeurs Theodor Eicke von der Internetseite Endstation Rechts übernommen habe und das ich weder meinen Namen noch die Quelle angegeben habe.
Erklärung: Ich habe die Buchbesprechung NICHT von der Internetseite herauskopiert und als meinen Text ausgegeben! Ich habe diese Werbung in der Zeitschrift DER RECHTE RAND gefunden und diesen 1:1 aus der Ausgabe übernommen, so wie ich sie auch in DER RECHTE RAND vorgefunden habe. DER RECHTE RAND hat den Verfasser Elmar Vieregge, soweit mir bekannt ist, auch nicht als Quelle benannt. Ich habe meinen Namen nicht unter diesen Artikel gesetzt, da ich diesen Artikel nicht verfasst habe sondern Herr Elmar Vieregge. Hier sollte Fred also besser recherchieren! Grundsätzliches: Torben und ich geben in jeder Ausgabe der (R)Ohrpost bekannt, dass wir die Werbung, von Shops, Büchern, Zines, Plattenlabels etc. die wir beide, persönlich, für unterstützenswert/empfehlenswert finden, ohne deren vorherige Einwilligung abdrucken, wir dafür keinerlei Gelder, Spenden, Eintrittsvergütungen, kostenlose Getränke, sprich keinerlei Zuwendungen jeglicher Art und Weise dafür erhalten und wenn die Firma/ diese/r Autor/in, der Verlag etc. dies nicht wünscht, uns bitte unverzüglich kontaktieren möge, damit wir die Werbung dann in keiner weiteren Ausgabe unseres Zines mehr abdrucken werden – was aber bislang noch nie der Fall war! Ich habe mich jedoch mit der ENDSTATION RECHTS diesbezüglich in Verbindung gesetzt !
Das mir hier Dreistigkeit, eine mangelhafte Rechtschreibung und ein geringer Intelligenzquotient attestiert wird und nun ein Plagiatsvorwurf im Raume steht, hat mich persönlich sehr getroffen, dieses Verhalten hätte ich nie im Leben von Fred, den wir auch persönlich gut zu kennen glaubten, erwartet. Ich hätte es professioneller und fairer gefunden wenn Fred uns, auf welchem Wege auch immer, mit seinen Vorwürfen im Vorfeld einmal persönlich konfrontiert hätte um uns dann auch dem entsprechen dazu hätten äußern können. Ich komme mir vor wie in einer so genannten „OUTING-AKTION“ der Antifa … ist dies der richtige Weg innerhalb der Szene & unter Freunden? Auch die zweite Buchwerbung in der (R)Ohrpost mit dem Titel Der antisemitische Sprachgebrauch der Gegenwart wurde auch aus DER RECHTE RAND 1:1 übernommen und NICHT aus dem Internet, wie Fred behauptet. Aber auch da habe ich den Text 1:1 übernommen und diesen nicht mit meinem Namen versehen, da ich dieses Review NICHT geschrieben habe! Auch hier hätte Fred besser recherchieren müssen, ebenso bei dem Vorwurf mit dem PLASTIKMÜLL-ARTIKEL. Hier hat Fred dem Torben unterstellt diesen ganzen Text 1:1 übernommen zu haben. Da der Text nicht nur von Frau Stefanie Probst, sondern aus diversen Textbausteinen besteht, gehe ich davon aus, das Fred, der ja noch nie ein gutes Haar an unserem Zine gelassen hat, sich diesen ganzen Text in der (R)Ohrpost gar nicht ganz durchgelesen hat und mit dem Text von Frau Probst verglichen hat, denn dann wäre es ihm aufgefallen. Zusammengefasst werde ich diesen bitteren Gedanken nicht los, das Fred uns, durch seine Art und Weise wie er mit den Vorwürfen, der Ausdrucks- und Schreibweise und der Art der Veröffentlichung umgegangen ist, gehörig schaden wollte und da frage ich mich warum, was haben wir in der Vergangenheit falsch gemacht, das er so mit uns verfährt? Einzig und allein beim PUSSY RIOT Text in der (R)OHRPOST gebe ich Fred bedingt recht … vor jeder Herausgabe unserer neuen (R)Ohpostausgabe fertigen wir eine DRUCK- UND KOPIERVERSION an, diese wird dann zusammengelegt, getackert und dann noch einmal von uns gegengelesen und grobe Fehler darin entfernt. Damit sind nicht die von Fred so oft erwähnten Rechtschreibfehler gemeint sonder z.B. Fehler bei Namen. In dieser letzten Ausgabe der (R)Ohrpost hatten wir zum Beispiel einen Fehler im Namen einer Band. Diesen Fehler mussten wir dann korrigieren und das taten wir auch. In der ersten Druckversion hatte ich noch nicht die Quellen vom PUSSY RIOT Text aufgeklebt. In der richtigen Version, also die, die auch veröffentlicht wurde, sind jedoch ALLE Quellen benannt. Im Zeitdruck hatte Torben einfach die falsche Version geschnappt und diese dann AUS VERSEHEN an Fred gesendet. Ich gebe zu, das hätte nicht passieren dürfen, kann ich aber auch leider nicht ungeschehen machen. Ich hoffe da einfach Mal auf euer Verständnis. Selbst wenn wir den Artikel so veröffentlicht hätten, gehen, meiner Meinung nach, aus dem Text auch die Quellen hervor, in dem dort z.B. steht … laut Spiegel-Online. Wenn ich einen Artikel so wie er ist, inhaltlich interessant und gut geschrieben finde, weiß ich nicht worin nun die Aufregung besteht diesen dann nicht selbst zu schreiben sondern per copy, cut & paste in unserem Zine zu veröffentlichen. Eines möchte ich nun noch abschließend noch klarstellen … Das (R)Ohrpostzine verstehen Torben und ich als so eine Art RUNDBRIEF an Freunde, Verwandte und Bekannte mit Artikeln von der Region für die Region. Ich habe immer nach bestem Wissen und mit reinem Gewissen gehandelt und hatte nie, wie von Fred behauptet wird, die Absicht diese/unsere Freunde, Verwandte und Bekannte zu täuschen. Wer von euch noch Fragen, Anregungen und Kritiken diesbezüglich hat, kann sich gerne jederzeit, aber bitte PERSÖNLICH, bei mir melden. Eine weitere Bitte hätte ich da aber dann noch an euch…Ich hoffe mit unserer von Fred geforderten Stellungnahme haben wir alle Klarheiten und Unklarheiten beseitigt…(Anmerkung der Redaktion: DAS WAR SARKASTISCH GEMEINT!) Wir sind von vielen Zines, Liedermachern, Fanzinekolleginnen, Freunden und Verwandten angeschrieben worden, das diese Personen auf Grund der Art und Weise wie Fred hier mit uns verfahren ist, das UNDERDOG-ZINE in Zukunft weder käuflich erwerben, bewerben, lesen, noch ein Review dafür veröffentlichen wollen. Ich habe mich zwar einerseits sehr über dieses, für mich, wunderbare und dieses überweltigende Feedback eurerseits gefreut, ebenso hat mir das ,,(R)OHPOST BLEIBT!`´ BANNER welches in der Punkerkneipe im Alhambra in Oldenburg gehisst wurde mein Herz erwärmt und mir die Tränen in die Augen geschossen, dennoch bitte ich zu bedenken, das dies, meiner Meinung nach, der falsche Weg ist. Wenn jemand Kritik an unserem Zine äußert, dar er/sie dies gerne tun – wir haben glücklicherweise (NOCH) eine gewisse Art und Weise der Meinungsfreiheit und ich finde es fatal diese zu beschneiden. Ich habe es Fred in der Vergangenheit ehrlicherweise immer hoch angerechnet, das er, obwohl er Torben und mich kennt auch immer wieder für unsere schlechte Druckqualität und die, seiner Meinung nach nichts aussagenden, Cover kritisiert hat. Denn dazu gehört, meiner Meinung nach, auch eine gewisse Courage. Sich also eben keinen Maulkorb von der Szene anlegen zu lassen nur weil man sich kennt, das war es was ich unserem Fred immer hoch anrechnete. Zur Verteidigung: Torben & ich wählten überwiegend Cover, deren Bilder wir selbst geschossen haben und damit eine Geschichte verbinden. z.B. gab es für mich kein tolleres Cover als unsere gemeinsame Tochter auf einem Bild mit Dean von der Band E.N.T.. Dieses besagte Foto wollten damals auch mehrere Zines als ihr Cover haben. Stina aber gab ihre persönliche Einverständnis nur uns für die (R)Ohrpost und dem Ketten & Ketchup Zine. Die anderen gingen leider leer aus…so langweilig kann es also einerseits nicht gewesen sein und andererseits ist diese Zine ein PERSÖNLICHER Rundbrief …verstanden? Ohne ihr das UNDERDOG nun weiter kauft oder lest ist eure Entscheidung … eure Freiheit! Was ich jedoch noch nie amüsant fand, ist die Tatsache, das Fred sich immer wieder über die Verbal-Akrobatik , Schreib- und Ausdrucksweise, sowie über Torben`s Rechtschreibfehler amüsierte und diese immer wieder in seinen Reviews zur Sprache brachte… da ist der Herr Underdog für Inklusion innerhalb der Schulen…doch wie sieht es denn mit der Inklusion innerhalb der Punkrockszene aus, Herr Underdog? Fazit: Wie auch das PLASIC BOMB in seiner Ausgabe #92 richtig bemerkte, ist das Feuer, das für unser Fanzine loderte nun erloschen & wird nicht mehr neu entfacht – soll heißen, das es keine weiter Ausgabe der (R)Ohrpost geben wird. Ich sage nun mit Tränen der Enttäuschung in den Augen allen von ganzem Herzen Danke für die schöne Zeit mit euch, sie wird mir stets in guter Erinnerung bleiben. Macht`s gut … Ahoi & Kuss – MAREN!





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