Archiv der Kategorie 'NEUIGKEITEN'

NEUES AUS DER SEEMANNSKISTE (aktualisiert 13.Februar 2016)

PROUD TO BE PUNK#22
80seitenDINA5, jan.sobe@t-online.de
Das Proud To Be Punk aus Sachsen gehört seit Jahren zum Standardrepertoire der diy Fanzinelandschaft und nach all den Jahren fällt es mir schwerer eine Lobeshymne auf dieses immer wieder mit massig Bands, Politartikeln, Buch und Szenevorstellungen zu schreiben. Ich habe Angst mich zu wiederholen und das Proud To Be Punk dadurch automatisch in eine Selbstverständlichkeit zu manövrieren, welches es nicht ist. Dieses Zine schafft es immer wieder Thematiken zu finden und wiederzugeben, welche Szenerelevant sind, allerdings auch bei Otto-Normalverbraucher eine Bedeutung haben sollte. So wird nicht vom letztem Alkoholabsturz berichtet, sondern von Dingen die hinter Konzerten, Musikertexten, Büchern und Filme stehen. Inhaltliche vertiefte Sichtweisen gezeigt, ohne den Zeigefinger und ohne trockenen Texten. Genau das ist was dieses Zine ausmacht….leicht verständliche aber tiefergehende meinungen/Texte zwischen klassischen Bandinterviews…aktuell u.a. L´Attentatt, Alarmsignal und Vorbeugehaft….Texte/Vorstellungen Deutschrap (NS – HipHop), Sachsen Report, Willkommenskultur auf sächsisch, SeaSheapherd (wobei mir dort im Text der leicht bräunliche Umgang mit Brigitte Bardo – Front National fehlt)…..klar antifaschistisch, politisch, sozial und Anarchopunkrock über den Tellerrand hinaus.
turbotorben

DIE WUT – wahrheit oder pflicht
www.die-wut.de.to
Die Wut haben sich nach all den Jahren und Umbesetzungen eines bewahrt: Ihren rohen Deutschpunksound der 80er ohne sich dabei zu wiederholen! Kein Soligitarrengewixxe oder Heavy-Metal is the Law Verzerrer! Wenn ich Die Wut höre, habe ich keine Parkapunks oder Hängeiro vor den Augen, sondern Boots ala Knobelbecher, zeranzte Lederjacken und zerzauste Haare…..halt den Punkrock ohne Schnörkelmode. 14 Songs im rotzigem Gesang ohne übertriebenen Grunzgebrüll, sauber zu hörende Instrumente inkl klarem Basslauf. Zwar sind diese Aufnahmen bereits ein Jahr alt, haben allerdings von der Aktualität nichts verloren, da alles textlich dementsprechend zeitlos verpackt ist. So passt die Neuaufnahme vom Song „Armutstaat“ der ersten ep 1982 exzellent auf dieser CD. Leckere Scheibe!
turbotorben

RANDGESCHICHTEN#18
64seiten, DINA6, randgeschichten@gmx.net
Ich habe das neue Randgeschichten auf dem Schiff, auf der Rückfahrt von der Arbeit gelesen. Sinnvoller wäre es sicherlich, erst einmal Mareikes Rezept zum Gemüsetopf mit Reis und Tofustreifen zu zaubern. Ersteinmal lecker essen und dann gemütlich auf dem Sofa das kleine Zine in die Hand zu nehmen. U.a. ein ausführliches Interview mit der Kapelle „Irgendwie Seltsam“, ein darauf deutliches Fragen und Antwort, schmaleres, Interview mit Bierdosenfreunde bevor es neben Konzertberichten und anderem allerlei zum eingemachten Text einer betroffenen Perso zum Thema „vom Krank sein, dem Sterben und dem Tod“ geht. Inhaltlich geht es dort um das Thema Brustkrebsdiagnose und darauffolgender Operation. Besonders ein Satz hat mich sofort zum Nachdenken gebracht: „Ich lebe mein Leben jetzt viel bewusster – ja genau, auch das, find ich zumindest, ist großer Quatsch. Zuversicht und Unbeschwertheit sind für immer weg“ Wer seinen Kopf danach etwas frei bekommen möchte und etwas frische Luft um die Nase braucht, kann auf dem Skateboard ein paar Ollie´s üben, welche Mareike beschreibt. Ein 100% d.i.y. Zine zwischen Skateboard, Punkrock und ernsten Themen, welches unser Leben bestimmen. Die nächste Ausgabe verspricht das Thema „Punk und Schönheit“ worauf ich bereits gespannt bin. Wer sich mit der Thematik einbringen möchte, darf sich gerne bei Mareike melden!
turbotorben

MALFORMACIONES KONGENITAS – ladridos cd
banderas-negrasdiy.blogspot.de, BanderasNegras@gmx.de
Das Intro wird von einem kläffendem Kampfhund bestimmt, welcher sich Soundmäßig komplett durch insgesammt 46 Minuten durchbeist. Mal läßt er ein wenig locker, andermal beißt er wieder mit voller Wucht zu. 15 Songs zum Teil zwischen Casualities und SinDios! Bei dieser CD handelt es sich um eine best off bis zum Jahr 2015. Das ich von der Kapelle aus dem Gran Canarischen noch niemals etwas gehört habe ist komisch, da diese bereits seit 1990 unterwegs waren/sind (?)! Auf jeden Fall spielen Malformaciones Kongenitaspolitischen Streetpunk, welcher durch zwei Gitarren und doppelten Gesang nicht langweilig wird und wie im Song Ejercito Profesional keine Angst haben ein klein wenig RocknRoll/Psycho/Oi mit einzubauen. Danach ein Song mit klassischen Sigalong Anleihen wie ich es von klassischen R.A.S.H. kenne, bevor es wieder typisch punkiger zugeht. Dieses bedeutet, das es nicht langweilig wird und auch die evtl. Sprachbarriere verhindert nicht zu erkennen, das die Kapelle etwas zu sagen hat und das Herz am linken Fleck hat!
Wer für sich evtl. einmal eine neue Band außerhalb unserer Breitengrade entdecken möchte, soll über Andreas Cräck´s (Dich kriegen wir auch noch zum Urlaub an die Küste!) Banderas Negras d.i.y. Records zugreifen!
turbotorben

PLASTIC BOMB#93
80 seiten DINA4, 3,50 euro + porto, www.mailorders.de, www.plastic-bomb.de
Das Jahr 2015 ist zu Ende und Rückwirkend gedacht war dieses Jahr in irgendeiner Weise sehr einschneidend für mich. Ich musste zwei, mir über Jahre, lieb gewordenen Menschen zu Grabe tragen Zudemgabe es arbeitstechnisch nach ca. 7 Jahren eine Veränderung im mir nahe stehenden Personalwesen und nun geht zur guter letzt für mich persönlich eine Plastic Bomb Ära zu Ende. Es ist nicht so, das die Bombe eingestampft wird und ich stehe den MacherInnen auch nicht nahe. Doch mit dem in der letzten Ausgabe bereits angekündigtem Ausstiegs, nach 23 Jahren, des letzten PlasticBombUrgestein und Gründers „Micha“ für Mitte 2016 und diesem nun schneller vollzogenen Akt, geht auch für mich gefühlt eine bestimmt Zeitepoche zu Ende! Dieses liegt daran, das ich die Bombe bereits seit Mitte/Ende der Neunziger lese und gewisser Schreiber mich mit ihren geistigen Ergüssen in Form von persönlichen, informativen, bandtechnischen Geschreipsel/Artikeln begleitet haben. Dafür möchte ich mich hier einmal deutlich bedanken, da trotz einer Anzahl MitschreiberInnen solch ein Heft (gerade in diesen kurzen Erscheinungsintervallen) ein hohes Maß an Arbeit für die Szene bedeutet. Dieses gilt im übrigen auch für die existierenden kleine Zines unserer Szene! Aber wie heißt es so schön, the show must go on….und so hat die mittlerweile jahrelang Plastic Bomb zugehörige Ronja das Schiffsruder übernommen! Diese schippert die aktuelle Ausgabe mit u.a. Terrorgruppe, Idle Class, Kotzreiz, Instinct Of Survival, Horror Vacui, Schnipo Schranke, Oliver Polack, Schwach (A.A.A.B.) und NoProblem in die Häfen der LeserInnen ein. Dabei ist für jedem eine Ladung dabei, besonders weil des öfters über die Reling geschaut wird. So ist z.B. Schnipo Schranke, welche eigentlich keine Kapelle ist, die sich unbedingt in den Punkrockblätterwald verirrten müssten. Zumindest empfinde ich es, nachdem ich nach dem recht Guten Interview in der Bombe ein ziemlich lahmes Inti auf Youtube Lokalfernsehen gesehen habe. Dafür ist das Instinct Of Survival Teil II insgesamt bissiger und gibt den Dreck unter den Fingernägeln wieder, welches ich persönlich ab und an ein wenig in der Interview/Bandauswahl vermisse. Lars beschreibt in der Rubrik „Punk in der Provinz“ das JuZe Peine, welches ich nach längerer Abstinenz dieses Jahr auch wieder besuchen werde! Das Interview mit StandUpComedian Oliver Polack kam im letzten Drücker ins Heft, da die Interviewfreigabe so lange auf sich warten ließ. Irgendwie einerseits verständlich, andererseits bringt mich das im allgemeinen zum Nachdenken…genauso wie mir oft zugetragene Geschichten aus dem Pressegraben. Nun Gut, bei der Größe bzw. der PlasticBomb Auflage eine Absicherung des Künstlers, obwohl es bei der Bombe zu 100% nicht nötig wäre…..schließlich spricht der Herr Polack hier nicht mit der Blödzeitung. Nichtsdestotrotz ein gutes Punkrockheft in der Micha im Teil II seiner Top15 UK LPs von 1977 – 85 mir noch zwei bis dato unbekannte sehr gute Kapellen empfehlen konnte! Das Plastic Bomb kommt ohne Hochglanz Cover/Seiten aus und ich bin mir sicher, dieses bleibt so, da die verbliebenen SchreiberInnen das Punkrockherz am richtigem Fleck haben. P.S.: Erfreuliche Überraschung am Ende: PlasticBomb Mitbegründer Sven Bock hat nach seinem Ausstieg vor ein paar Jahren wieder auf dem Schiff angeheuert! Ob er die Rolle des Smutje, Segelflickers, Plankenputzer oder Kanonier übernehmen wird, bleibt abzuwarten.
turbotorben

EXTREME NOISE TERROR – ST – lp
www.punkdistro.de
Mit Ben McCrow haben Extreme Noise Terror wieder einen Wechsel am zweiten Gesang, welcher sein Part nach meinen Ohren dermaßen sauber nach vorne bringt, als wäre der am xy verstorbene ursprüngliche Sänger PhilVane selber zusammen mit Dean Jones am Mikro. Dieses ist an sich gar nicht abwegig, da u.a. die beiden Stücke Think Outside the Box sowie Cage Paralysis von Phil musikalisch mitkreeirt und auch einige Texte in weiteren Songs der insgesamt 13 Stücke von ihm wiederzufinden sind. So schaffen Extreme Noise Terror gewissermassen unabsichtlich ein Andenken, mit welchen Phil seine absolute Freude gehabt hätte. Die neue Scheibe ist ein dermaßenes D-BeatGrind Brett, welches sogar zum Teil die Kultscheiben aus den Anfangstagen von 19xy und 19xy in den Schatten stellen. Auf dieser Scheibe geht die Musik gewissermaßen zurück zu den Ursprüngen und setzt zudem noch einen oben drauf, so das sie brutaler den je nach vorne kommen, ohne dabei ihr E.N.T. Wiedererkennungswert zu verlieren. Das hat natürlich auch mit den, in meinen Ohren einzigartigen, E.N.T. Hoch/Tief Vocals zu tun. Die Doublevocals brettern alles nieder was einem in den Weg kommt. Eine musikalische Polit-Dis/Grindwalze in fetter Aufnahme, welche meine Erwartung nicht getroffen, sondern übertroffen haben. Ich für meinen Teil möchte sie nun noch einmal live sehen, danach können sich Extreme Noise Terror auflösen und sich ihren großartige E.N.T. nahen Sideprojekten widmen…..dieser aktuelle Höhepunkt ist, so glaube ich, nicht mehr zu Toppen und wird der Band mehr als gerecht!
turbotorben

V.A. – Smash Capitalism – songs for a social revolution
www.madbutcher.de, mike@madbutcher.net
Wenn ich mir zur Zeit meine (außerhalb meiner persönlichen Szene) Mitmenschen anschaue/zuhöre, ein wenig auf Facebook herumsurfe und Menschen in meiner Umgebung sehe, wie geistig Brand stiftend so mancher ist…..umso wichtiger ist dieser Sampler für mich. Aus der Mitte der Gesellschaft wird es immer kälter…..am meisten von solch Leuten, welche einen deutlich gehobeneren Lebensstandart als ich haben, diesen anscheinend durch die u.a. Flüchtlingskrise fürchten zu verlieren und kräftig (nicht nur verbal) nach unten treten. Vielleicht ist es gut so…der Spreu trennt sich vom Weizen und man weiß umso klarer als vorher, mit wem man es zu tun hat und in welcher Form auch immer, gegensteuern kann. Musikalischen Weizen habe ich auf diesem Sampler mit unter anderem United Struggle, Lumpen, Mayday, Horse 84Breakdown, Controle, Artificial Eyes, Brigadir, Arrested Denial, Kapelle Vorwärts, Sewer Brigade Enraged MinorityThe Movement, Attila the Barnstormer, Ghetto84…..plus drei Bonustracks (Wasted Youth, Donkey Work und Comrade). Das klingt nun evtl. wie bei Samplern üblich, sehr überladen, und lädt wie so oft nur zum halben hinhören ein. Allerdings würde ich mich gerne der Rezension von der CrazyUnited Homepage anschließen und behaupten, das dieses hier nicht der Fall ist. 21mal politischer Punk/R.A.S.H (Red Anarchist Skinhead) Sound vom feinsten ohne irgendein Ausfall. Dabei gibt es viel zu entdecken, da es sich hier um einen Sampler mit internationale Kapellen handelt, wobei einige Bands sich sonst evtl. nicht den Weg in das Ohr des Hörers bannen würden. Ein Sampler von MadButcher und Commi-Bastard RedskinZine, welcher mir ein wenig Wärme, Kraft und Mut gibt…….“Sei Rebell, sei Kamikaze, klau Dir was Du willst, nimm Dir was Du brauchst! Sprühs an ihre Glasfassaden, dreh völlig durch, bist du tillst“ (Artificial Eyes – Revolution)
P.S.: Im Booklet sind alle Texte (auch ins Englische übersetzt)
Turbotorben

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NACHTRÄGLICHER BEIPACKZETTEL (R)OHRPOST #12

BEIPACKZETTEL
Review und Vorwurf eines norddeutschen Polit-Fanzines:
Torben hatte für diese Ausgabe beabsichtigt, einen Artikel über Inklusion innerhalb der Schulen zu schreiben, hat während der Recherche jedoch festgestellt, dass es sehr aufwändig ist, konkrete, „reale“ Infos zu bekommen.
Des Weiteren hatte Torben die Idee, das Thema „Punk und Alkoholkonsum“ zu erarbeiten, hat es aber nicht geschafft, doch zum Teil werden den InterviewpartnerInnen in diesem Heft diesbezüglich Fragen gestellt. Torben verzichtet in dieser Ausgabe auf seine lustigen Konzertberichte, weil seit der letzten Ausgabe einfach zu viele Konzerte/Veranstaltungen besucht wurden. Dennoch kommt Torben nicht umher, um einige Anekdoten niederzuschreiben oder seinen Unmut freien Lauf zu lassen, etwa, wenn er seine Erlebnisse im Umgang mit der Security (sic!) und dem Thekenpersonal im Lagerhaus Bremen schildert.
Maren berichtet von Alltagsrassismen in der Bäckerei und von Diskriminierung im Arzt-Patienten-Verhältnis. Nach einigen Infos beantwortet Martin von HIRNSÄULE in Etappen Fragen zu Musik und Texte. Martin muss das Interview aus persönlichen Gründen immer wieder abbrechen und antwortet zeitverzögert, wodurch manchmal auch die Aktualität leidet. Dann folgt ein 1:1 übernommenes Review von Elmar Vieregge (Endstation Rechts) zu Kein „Soldat wie andere auch“ – zur Biografie des KZ-Kommandanten und SS-Divisionskommandeurs Theodor Eicke, ohne dass Torben/Maren hier die Quelle nennen. Das finde ich ganz schön dreist. Vor allem erkennt mensch hier an der korrekten Rechtschreibung und dem  Schreibstil, dass Maren und Torben nicht für diesen Artikel verantwortlich sind. Gleiches gilt auch für die Vorstellung von Armin Pfhal-Traughber zu „Der antisemitische Sprachgebrauch der Gegenwart“ (Quelle ebenfalls Endstation Rechts), die Torben/Maren erneut 1:1 aus dem Internet übernehmen. Warum wird das Buch nicht selbst gelesen und rezensiert? Dafür ist ein Fanzine doch auch da?! Wenn die Infos einfach per cut&paste übernommen werden, dann ist das Vorwurf, wofür sich Maren und Torben zu erklären haben. Es verwundert mich nicht, dass es einen weiteren Artikel gibt, der dreist geklaut wurde: „Das kann kein Meer mehr schlucken: Unsere Ozeane versinken im Plastikmüll“ ist von WWF übernommen, ohne dass Torben und Maren auch hier die Quelle und die verantwortliche Autorin (Stephanie Probst) nennen. Dabei ist es sehr auffällig wie sich der Torbens und Marens Schreibstil und die Rechtschreibung bei ihren eigenen „Sachen“ gegenüber den geklauten Artikeln unterscheidet. Des Weiteren übernehmen beide in weiten Teilen den Wikipedia -Eintrag zu PUSSY RIOT, samt unterstrichenen Links zu bestimmten Wörtern. Ich bin fassungslos. auch darüber, dass Torben und Maren sich noch nicht mal die Mühe machen, die Artikel umzuschreiben oder recherchieren und aus verschiedenen Quellen einen eigenständigen Artikel schreiben.
Gesamteindruck:
Ich kann hierüber nur den Kopf schütteln. Schade, echt schade. Wenn Torben und Maren schon so lange brauchen, um eine neue Ausgabe zu erarbeiten, dann aber bitte mit eigenverantwortlichen Artikeln. Die wenigen, die hier übrig bleiben, hätten mit Sicherheit keine neue Ausgabe gerechtfertigt . Insofern werden die Seiten mit Infos und geklauten Artikeln aufgefüllt. Der Sinn eines Fanzine besteht meiner Meinung nach darin, seine eigenen Gedanken zu verschriftlichen und für die Erarbeitung von Artikeln verschiedene Quellen zu nutzen, um hieraus einen eigenen Artikel zu verfassen, nicht aber, um fremde Artikel ohne Angaben der Quellen einfach 1:1 zu übernehmen. Torben/Maren werben ja auch im Untertitel zum Fanzine („Gedanken, Meinungen und Spaß an der Freud“) mit einem Leitziel, dass mit dieser Ausgabe absolut nicht erfüllt wird. Dabei gäbe es doch gute Ansätze (Inklusion, Alkoholkonsum), die Torben leider verworfen hat. Dafür hätte ich dann aber gerne noch etwas länger auf eine neue (R)OHRPOST-Ausgabe gewartet.
Stellungsnahme (R)Ohrpost-Fanzine
Der im (R)Ohrpost stehende Artikel über den „Müll in unseren Meeren“, stammt wie behauptet zum Teil von der WWF Homepage bzw. von Stephanie Probst. Allerdings nur zum Teil, da weitere wichtige Informationen von anderen Fachkundigen Homepages von mir übernommen worden sind. Ich hätte es durch eine Einleitung deutlicher kennzeichnen sollen. Dieses habe ich nicht getan. Da unter dem im Fanzine veröffentlichten Artikel nicht mein Name, sondern die direkten Links derer Homepages als „Quelle“ genannt sind, von denen ich die genannten Textbausteine entnommen habe, bin ich davon ausgegangen das die Situation klar ist., das ich diesen Artikel auch nicht verfasst habe.
Ich/Wir haben definitiv nicht versucht irgendetwas fremdes bewusst für unser eigenes auszugeben! Ich hätte natürlich die ganzen Informationen neu bewerten und in eigenen neuen Worten und Sätzen wiedergeben können. Allerdings fehlt mir dafür zwischen Beruf, Familie sowie Privatleben schlichtweg die Zeit. Daher war und ist es mir, in dieser Form, wichtig gewesen, dieses Thema im Heft mit unterzubringen. Ich schreibe keine Doktorarbeiten sondern veröffentliche ein kleines popeliges non profit Punkrockfanzine in ca. 200ter Auflage. Dabei versuche ich Menschen in meinen Umfeld etwas Freude zu bereiten und ein ein paar kleine Denkanstöße zu geben. Wer dabei an meiner Grammatik stört, braucht es nicht zu lesen. Allerdings bedeutet ein Zusammenleben von Menschen meiner Meinung, den jeweiligen so zu nehmen und akzeptieren, wie er ist. Dabei sollten geistige & körperliche Einschränkungen etc. keine Rolle spielen.
Kritik ist wichtig und sollte von jeder/jedem, ob berechtigt oder nicht, reflektiert werden. Nur so kann eine eigene Weiterentwicklung und evtl. Änderung stattfinden. Allerdings sollte es dabei nicht von statten gehen, das Menschen ohne die Möglichkeit sich vorher zu erklären, öffentlich an den Pranger gestellt werden. Daher liegt es, meiner Meinung nach, bei einer Rezension immer an der Wortwahl und Formulierung! Sei es drum, es wurde und wird niemals von unserer Seite versucht zu täuschen und jede/r die/der uns persönlich kennt sollte dieses eigentlich wissen…soviel Vertrauen hatte ich schon erwartet! Turbotorben

Stellungnahme von Maren:

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KILL PLASTIC SMILE FESTIVAL INFO

Ort:
Alhambra
Hermannstr. 83
26135 Oldenburg (Oldb)

Running Order
Freitag
18:30 Totem Skin
19:30 Giver
20:30 Stahlschwester
21:30 Call The Cops
22:30 Implore
23:30 Age Of Woe
00:30 Yacopsae

Samstag
18:30 Nervous
19:30 Link
20:30 Discure
21:30 Man Lifting Banner
22:30 Protestera
23:30 Lust For Death
00:30 Instinto

Die ersten Bands werden am jeweiligen Tag pünktlich um 18:30 Uhr beginnen. Es kann jedoch vorkommen, dass sich die Zeiten über den Abend hinweg ein wenig nach hinten verschieben.

Besides the music

Während des Festivals wird es verschiedene “Aktionen” geben:

Am Samstag ab 16 Uhr (kein Eintritt) wird einen Siebdruckstand von der Gruppe “BremerBarthaarBande” geben. Kommt zahlreich und bringt eigene Klamotten zum bedrucken mit. Alles gegen Spende!
Blogsport
Flickr
Facebook

Auch ab 16 Uhr (kein Eintritt / genaue Uhrzeit wird es vor Ort geben) wird es einen Vortrag zum Thema Walfang in Island von Arne Feuerhahn von der Non-Profit Organisation “Hard To Port” geben.
Hard To Port
Flickr
Facebook

Außerdem gibt es folgende Infostände:

Second Bandshirt – Dort könnt ihr aussortierte Bandshirts spenden. Diese werden verkauft und die Einnahmen fließen in verschiedene Projekte!

Let´s Keep Hardcore Positive – Initiative gegen Homophobie, Sexismus, Rassismus und allen weiteren Formen von Diskriminierung in der Hardcore/Punk-Szene (und darüber hinaus!)
Facebook
Soli-Sampler (Bandcamp)

Antifa-Soli-Stand – Dort gibt es neben jede Menge Informaterial unter anderem Shirts, Buttons und möglicherweise einen Soli-Sampler für Valentine geben.

Für das leibliche und geistige Wohl:

Es wird neben den üblichen Getränken an der Bar Longdrinks und kleine Überraschungen geben!

Für den kleinen Hunger gibt es auch dieses Jahr wieder vegane Leckereien zu kaufen!

Die Tickets sind am Eingang vom Alhambra verfügbar.
Es wird keinen Vorverkauf geben – aber keine Panik! Wir haben genug Karten und reichlich Platz.
Wir akzeptieren ausschließlich Bargeld – Keine Kreditkarten!

Freitag oder Samstag: 10 Euro (+ Spende)

Beide Tage: 15 Euro (+ Spende)

Ihr dürft am Eingang gerne mehr Geld für das Festival spenden.

Informationen zu Pennplätzen:

https://fathoschi.wordpress.com/accommodation-2/

und sonstiges:
https://fathoschi.wordpress.com/informations-2/

SOMMERFEST TIERHEIM OLDENBURG

Wir haben lange überlegt und gezweifelt. Doch nun steht es fest!

Am Sonntag dem 6. September 2015 von 11-17 Uhr ist es soweit. Das 7. Sommerfest startet! Das gesamte Tierheimgelände ist an vielen Ecken nicht mehr wieder zu erkennen, denn es hat sich so viel verändert. Eigentlich sind wir bis oben hin voll mit Arbeit und hatten überlegt, noch ein Jahr Pause einzulegen. Doch wir wollen mit Euch feiern! Und hoffen, dass ihr alle ordentlich Pommes, Kartoffel-Puffer, Kuchen, Popcorn und vieles Weitere schnabuliert – so dass wir am Ende des Tages wieder alle zusammen einen tollen Tag hatten und genügend Geld dabei zusammen gekommen ist, um auch weiter den über 1300 Tieren jährlich die gewohnte medizinisch Versorgung gewährleisten zu können. Feiern, Spaß, Unterhaltung, Info, Verweilen und gleichzeitig helfen. Jeder Cent der Erlöse kommt bei den Tierheimtieren an – ein feiner Deal finden wir :-)

Tierheim Oldenburg – Sommerfest:
Sonntag, 6. September 2015, 11 – 17 Uhr

Shuttlebus Abfahrt:
Hundsmühler Str. ( Eversten ) -
Combi / Lidl Parkplatz:
Zwischen 11 und 17 Uhr ( dort sind genügend Parkmöglichkeiten vorhanden )
- es werden 2 Busse ständig kostenlos hin und her pendeln.

- Rettungshundestaffel
- Flockdog
- Tombola
- Kinderzirkus
- Hundetrainer
- Beuteschema
- Wau Kau
- Shopping- und Infowiese ( Tierbedarf und Co. )
- Katze und Co
- Veggiemaid
- Tierheimflohmarkt
- Terraristik Ostfriesland
- Kleintiergruppe Oldenburg
- Frettchen Eva ;-)
- Tierheim Crew
- Kaffee und Kuchen
- Verweilenden
- Pommes, gebratene Champions, Kartoffelpuffer,
Getränke, Vekoop, Vebu…
- und noch ganz viel mehr :-)

Hunde erlaubt?

Wir raten erfahrungsgemäß davon ab, seinen eigenen Hund mitzubringen. Für die Hunde ist es häufig einfach nur Stress. Auch für unsere Hunde und Katzen ist es Stress genug. Sollten Sie ihren Hund mitbringen, haben Sie bitte dafür Verständnis, dass einige Tierbereiche mit den Hunden nicht betretet werden können.

http://www.tierheim-ol.de/

Wagenplatzfest Oldenburg 2015

Soli-CD „a story of teeth and flowers“

Es wird eine Solidaritäts-CD für Valentin und alle betroffenen GenossInen von Repression geben – mit diversen Bands aus unterschiedlichen Genres. Wir sind gerade noch beim gestalten und organisieren, aber gehen vorraussichtlich noch diese Woche in die Pressung.

Der Sampler wird „a story of teeth and flowers“ heißen. In Anlehnung daran, was auf dem Video zu sehen sein soll, das die Bullen als Grund für Valentins Verhaftung anführen.

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Panzerband – last shows

Unterwegs
18.09.15 HANNOVER @ Stumpf w/ABRUPT
19.09.15 BIELEFELD @ AJZ w/DIE BULLEN uvm.
09.10.15 BRAUNSCHWEIG @ Nexus w/FCKR
10.10.15 LEVERKUSEN @ KAW w/AMEN81, FRONT, BEATPOETEN uvm.
20.11.15 ROTENBURG (WÜMME) @ Villa tba
21.11.15 GÖTTINGEN @ Juzi tba
11.12.15 WIESBADEN @ Kulturpalast w/FRONT
12.12.15 DÜSSELDORF @ AK47
30.12.15 HAMBURG @ Störte
09.01.16 FLENSBURG @ Hafermarkt

https://panzerband.bandcamp.com/

ROHRPOST PUNKROCKFANZINE #12

PEGIDA oldenburg Aufmarsch stoppen!

AFD-Parteitag in Bremen



http://gegennationalismus.blog.com/

Prozess: Steffmann-Besetzung Oldenburg (Nds)

Amtsgericht Oldenburg (Elisabethstraße), Saal 3
Dienstag, 27.01.2015
Treffen: 8.00 Uhr, Prozessbeginn 8.15 Uhr
- Bringt Stullen mit, denn danach gehts Frühstücken -
(für Heißgetränke ist gesorgt)

Das alte Haus Friedensbruch – ein himmelblauer Fake
Räumung – Am 18.09.2013 nutzte der damalige Noch-Eigentümer Peter Thomas die Gelegenheit eines Prozesses gegen einen Förderverein vor dem Amtsgericht, um das Haus am Theaterwall nach fast 2 1/2 Jahren illegal räumen zu lassen. Da mangels Räumungstitel eine legale Räumung nicht möglich war, beauftragte Peter Thomas ein Abrißunternehmen. Die Firma Voßmann brach in das Haus ein, vertrieb mit Gewaltandrohungen den einzig anwesenden Bewohner und begann, die Habseligkeit der Bewohner und Nutzer_innen zur Mülldeponie abzufahren. Obwohl schnell viele Unterstützer_innen vor Ort waren (die entgegen der Einschätzung von Peter Thomas nicht im Amtsgericht saßen),konnte eine Räumung durch die extrem aggressiv auftretenden Bauarbeiter nicht mehr verhindert werden. Denn diese zerstörten gezielt Teile des Hauses, um eine weitere Nutzung unmöglich zu machen. So rissen sie die Fußböden heraus und zerschlugen die Toilette.
Damit war die letzte Bedingung des Kaufvertrages erfüllt und das Haus Friedensbruch ging auf Lambert Lockmann über.

Heute – Schon während der Räumung betonte der cholerisch vor dem Haus herumschreiende Peter Thomas immer wieder, dass der neue Eigentümer schon einen Mieter habe, und versuchte sich dadurch dem Vorwurf zu entziehen, dass er durch die Räumung Wohnraum zerstören würde. Tatsächlich hat sich Lambert Lockmann nicht lumpen lassen und das Haus luxussaniert. Dass das Vorhaben, das Haus als Wohnraum zu vermieten, eine Lüge war, ist natürlich keine Überraschung.
Als „Prestigeobjekt“ des Immobilienmaklers fristete es fortan als Ausstellungsraum für Designermöbel überwiegend ungenutzt sein Dasein. Auf seiner Seite bewirbt Lockmann es als „Beispiel für stilvolles Wohnen“. Absurder und trauriger geht es eigentlich nicht mehr. Ein Anschauungsobjekt, das für theoretischen Wohnraum wirbt, der nicht bewohnt werden darf – und den sich sowieso kein Mensch leisten könnte.
Zudem wird das Haus seit einiger Zeit von der „Designers House GmbH“ (Herbartstr. 1) als „Das blaue Haus“ vermarktet. Dieses kann mensch zu horrenden Summen für Feiern mieten oder eines der zwei Gästezimmer buchen. Der im Internet ausgestellte Buchungskalender zeigt die rege Nutzung des Hauses. Von Anfang 2015 bis Mitte 2016 ist noch jeder Termin zu haben. Für 280,- € den Abend können wir dort also unsere Kneipe wieder aufmachen.

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Kill The Plastic Smile Festival²

Autonomer 1. Mai 2014

Auch die­ses Jahr gibt es in Ol­den­burg wie­der eine au­to­no­me 1. Mai-​De­mo mit an­schlie­ßen­dem Stra­ßen­fest beim Al­ham­bra. Be­ginn ist um 13 Uhr in der Kai­ser­stra­ße/Hbf. Hier nun der Auf­ruf: »Ar­beit | Gei­ßel der Mensch­heit | Ver­flucht seist du bis ans Ende aller Tage | Du, die du uns Elend bringst und Not | Uns zu Krüp­peln machst und zu Idio­ten *nichts gegen Krüp­pel und Idio­ten, das ist nur sym­bo­lisch ge­meint* | Uns schlech­te Laune schaffst und un­nütz Zwie­tracht säst | Uns den Tag raubst und die Nacht | Ver­flucht seist du | Ver­flucht | In Ewig­keit | Amen
… ja, okay, beten wird`s wohl nicht brin­gen, auch nicht mit die­sem wun­der­schö­nen Psalm von Micha­el Stein, einem poe­ti­schen Feind des Lohnar­beits­zwangs. Also mal wie­der am 1. Mai auf die Stra­ße, für ein Leben ohne Aus­beu­tung und Un­ter­drü­ckung und für die Ab­schaf­fung des Ka­pi­ta­lis­mus; ge­mein­sam mit Mil­lio­nen an­de­ren, die ihr Leben nun wirk­lich nicht als das Pa­ra­dies auf Erden wahr­neh­men; über­all auf der Welt und na­tür­lich auch hier in der nord­deut­schen Tief­ebe­ne. Seit 1890 geht das nun schon so, ur­sprüng­lich als Un­ter­stüt­zung für den durch den vom Hay­mar­ket Riot ge­präg­ten Kampf der „Fe­de­ra­ti­on of Or­ga­ni­zed Tra­des and Labor Uni­ons of the United Sta­tes and Ca­na­da“ für eine Ar­beits­zeit­ver­kür­zung – und lei­der sieht es ge­ra­de nicht da­nach aus, als ob wir in naher Zu­kunft am 1. Mai aus­schließ­lich flau­schi­gen Som­mer­freu­den nach­kom­men könn­ten. Durch zig Kri­sen und hun­der­te Krie­ge ist der Ka­pi­ta­lis­mus heute fes­ter im Sat­tel, als es sich die Leute der „Zwei­ten In­ter­na­tio­na­le“ bei der Aus­ru­fung des „Kampf­ta­ges der Ar­bei­ter­klas­se“ in ihren schlimms­ten Alp­träu­men vor­stel­len konn­ten.

weiter/quelle

OSTERFLASCHENSUCHEN 2014

AB 19 UHR LEGT HAJO-PAI NEN SACK VOLL VINYL ( punk, hc, old school oi, rock´n´rol…) AUF…..WER NICHT TANZT HAT SELBER SCHULD!!!!!!

Shitbookseite Osterflaschsuchen

SubstAnZ bedroht!

Seit fast fünf Jahren gibt es nun das selbstverwaltete Zentrum SubstAnZ an der Frankenstraße in Osnabrück. Am 12.03.2014 wurde uns die Kündigung für unser Haus zugestellt. Was bedeutet das? Die Vermieter wollen das SubstAnZ zum 31.05.2015 vor die Tür setzen. Unser Projekt ist damit unmittelbar in Gefahr. Aber wir lassen uns nicht unterkriegen und werden die Kündigung nicht hinnehmen.

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Antira-Demo am 15. März in Oldenburg

KAVALIERSTART

FEEL THE DARKNESS

Wagenburg im Stau: Der Wagenplatz sagt Dankeschön!

Am 9.12.2013 haben wir einen Mietvertrag für ein Gelände auf dem Fliegerhorst unterschrieben.Die Zukunft unseres Wohn- und Kulturprojekts in Oldenburg ist gesichert.

Einige Punkte im Vertrag sind nicht so, wie wir erhofft hatten. Mit anderen Punkten können wir zufrieden sein. Der Mietvertrag sieht unsere Zukunft für mindestens 20 Jahre gesichert.
Und untragbare Klauseln, wie wir sie in ersten Versionen des Vertrags unterschreiben sollten, finden sich im jetzigen Vertrag nicht.

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